rodan

Leder Brautkleid

Das ultimative Brautkleid in Leder

created by

rodan Lederdesign
  • Historische Geschichte des Brautkleides

    Die Geschichte des Braut- oder Hochzeitskleides reicht weit bis in die Antike zurück und hat eine erstaunliche Entwicklung hinter sich, die mit dem heutigen Traum von weiß lange Zeit nicht viel gemein hatte und sich erst in der moderneren Zeit etablierte.

    Immer schon gesellschaftlichen und modischen Strömungen unterworfen, hat das Brautkleid im Laufe der Jahrhunderte beinahe jeden Modetrend durchlaufen und seine Erscheinung dementsprechend häufig verändert.


    Heutzutage darf Frau zu ihrer Hochzeitszeremonie fast jedes Kleid tragen, das ihrem Geschmack und individuellen Stil entspricht.

    Solche Freiheiten genoss die Braut zum Mittelalter hin noch nicht, sie war gezwungen sich allerhand gesellschaftlichen Zwängen unterzuordnen. Das Brautkleid galt als das Statussymbol schlechthin, war ein Indikator für Macht, Stellung und Reichtum der Trägerin. Frau von Welt wollte zeigen, was sie hatte. Es wurden luxuriöse Stoffe wie Samt und Seide oder auch Silber- und Goldbrokat verarbeitet. Die Kleider wurden aufwendig mit allerhand Applikationen, Stickereien und Halbedelsteinen verziert, bekamen hinzu ein Obergewand und auch im Bereich des Dekolletés und Rückens wurden die Schnitte mutiger. Den Damen der ärmeren Bevölkerungsschichten blieb zudem meistens jedoch nur die Möglichkeit, sich im schwarzen Sonntagskleid das Ja-Wort zu geben.

    Der Traum in weiß schlich sich erst langsam zum Ende des 17. Jahrhunderts in das allgemeine Bewusstsein ein und blieb zunächst natürlich dem wohlhabenden Bürgertum und Adel vorbehalten. Den eigentlichen Anstoß zu hellen Farben soll die Vermählung zwischen Maria de Medici und Heinrich IV gegeben haben. Die Braut trug zu diesem Anlass ein eierschalenfarbenes Seidenkleid, welches mit goldenen Ornamenten bestickt war. Dem folgten Stilprägende Persönlichkeiten wie Elisabeth von England, Königin Victoria, Herzogin Eugenie de Montijo und das wohl bekannteste Beispiel, die Traumhochzeit von Elisabeth von Bayern, besser bekannt als Sisi, mit ihrem Kaiser Franz Joseph.

    So wanderte das helle, weiße Brautkleid von den Fürstenhöfen Europas allmählich in das traditionelle Bewusstsein der Völker der westlichen Welt und gilt bis heute als ultimative Farbe der Heirat. Es sollte jedoch noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts dauern, bis die weiße Brautmode die bürgerlich-kirchliche Moral verkörperte, die noch bis heute anhält. Das Weiß verkörpert die Reinheit und somit die sexuelle Unberührtheit der Braut.

    Mit dem Eintritt in die Moderne veränderte das Hochzeitskleid seine Erscheinung entsprechend der sich rasch wechselnden Modetrends. So das es heutzutage kein Problem mehr darstellt, wenn das Brautkleid eine andere Farbe hat oder dem eigenen Geschmack, Stil und Komfort der Braut angepasst ist.


    Unterschiedliche Brautkleider-Typen der Figur entsprechend

    Generell sollte sich das passende Kleidungsstück immer der Größe und Form des Körpers unterordnen und bestimmte Stilvorgaben erfüllen. Um die Braut an ihrem wichtigsten Tag optimal zur Geltung bringen zu können, unterscheidet man unter verschiedenen Formen zum passenden Braut-Typ:


    A-Form oder Birnenform (schmale Schultern und weibliche Hüften)

    • Das Dekolleté wird betont, die ausgeprägten Hüften durch einen ausgestellten Rock kaschiert


    X-Form oder Sanduhr (Oberkörper und Hüften kurvig, Taille schmal)

    • Fischschwanz-Optik liegt eng am Körper an und wird ab dem Knie abwärts breiter


    O-Form oder Apfeltyp (üppige Körpermitte mit viel Busen, wenig Taille und einer weiblichen Hüfte)

    • Das Dekolleté wird betont, um den Blick auf das Gesicht zu lenken, zum Beispiel mit einer Taillennaht unter der Brust, dazu ein fließender Rock


    V-Form (mit breiten Schultern oder einem üppigen Dekolleté)

    • Ausgestellter Rock oder kurze Kleider


    XXS-Form (kleine, zierliche Frauen mit meist schönen Rundungen)

    • Einteilige Robe oder enge, lange Kleider zum optischen strecken


    XXL-Form (fülligere Frauen)

    • Roben in cremeweiß oder champagner lassen schlanker erscheinen, ausgestellte Röcke für füllige Hüften, Jäckchen oder Boleros bei üppigem Dekolleté


    Text: Wolf Heinrich

  • Impressum | Kontakt | Partner